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Pelletheizung

Brennersysteme

Pelletheizungen arbeiten mit verschiedenen Brennersystemen. Die Brennersysteme haben dabei auch Einfluss auf die Zuführung der Pellets in den Brenner.

Bei der Unterschubfeuerung werden die Pellets über Förderschnecken von unten in den Brennteller gebracht. Sie verbrennen und die Asche fällt über den Tellerrand in den Aschebehälter.

Die Quereinschubfeuerung funktioniert im Prinzip ähnlich der Unterschubfeuerung, nur dass die Pellets von der Seite auf den Brennteller kommen.

Anders das Walzenrostsystem. Hier fallen die Pellets von oben auf Scheiben. Die Asche fällt nach unten durch.

Bei der Fallschachtfeuerung rutschen die Pellets über ein Fallrohr in den Brennertopf.

Als Brenner kommen meistens drei Brennertypen in Frage: Topfbrenner, Unterschubbrenner oder Unterschubbrenner mit Retorte.

Der Topfbrenner besteht aus einem doppelwandigen Topf. Der Topf ist aus hochwarmbeständigem Edelstahl. Bei Topfbrennern erfolgt die Zuführung der Pellets normalerweise per Schwerkraft. Das heißt, die Pellets fallen von oben in den Topf und verbrennen auf der Rostplatte. Die Rostplatte ist drehbar, sodass von Zeit zu Zeit die verbleibende Asche nach unten in den Aschebehälter fällt.

Topfbrenner sind recht gut für die Verbrennung geeignet. Die Verbrennung verläuft sehr gut, die Asche wird gut abgeführt. Auch die Rückbrandgefährdung ist vergleichsweise gering. Ein Problem ist das Herabfallen der Pellets in die noch bestehende Glut. Theoretisch kann sich auf der Rostplatte auch Schlacke bilden, die irgendwann entfernt werden muss.

Der Unterschubbrenner mit Brennteller wird meist für größere Kessel genutzt. Er besteht eigentlich nur aus einem Teller, der aus Edelstahl ist. Der Teller hat unzählige Löcher. Die Pellets werden auf diesen Teller gedrückt und fort verbrannt, wobei die Sekundärverbrennung in einem Rohr über dem Teller stattfindet. Die Asche wird vom Brennteller gedrückt, sobald neue Pellets nachgedrückt werden. Der Unterschubbrenner mit Teller ist relativ einfach aufgebaut und funktioniert ganz gut. Ein gewisser Nachteil ist die etwas höhere Rückbrandgefahr dieser Brennertype.

Der Unterschubbrenner mit Retorte ist etwas anders aufgebaut. Er besteht aus einer muldenförmigen Einrichtung, in welche die Pellets in der Regel von der Seite (nicht von unten) eingebracht werden. Hier erfolgt die Primärverbrennung, die Sekundärverbrennung erfolgt im Feuerraum. Die Asche muss per Schnecke entsorgt werden.

In etwa ist die Form vergleichbar mit dem Unterschubbrenner mit Teller. Ein Nachteil ist die aufwändigere Ascheentsorgung per Schnecke.