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Pelletheizung

Einzelofen

Der Einzelofen wird bevorzugt in einem Wohnraum aufgestellt und soll dann entweder den Raum oder die Gesamtfläche einer mittleren Wohnung heizen. Er ähnelt anderen Holzöfen in Aufbau und Form. Die Nennwärmeleistung eines solchen Ofens liegt normalerweise zwischen 6 und 10 kW.

Befeuert wird der Ofen in der Regel manuell mit Holzpellets. Die werden in den Vorratsbehälter des Ofens gefüllt. Die Pellets stammen in der Regel aus Sackware oder, je nach Vorliebe, auch aus Big Bags.

Die Pellets dazu erhält man in jedem Baustoffmarkt, beim Brennstoffhändler oder je nachdem auch direkt bei Hersteller. Sie müssen in trockenen Räumen gelagert werden, damit sie nicht unnötig Feuchtigkeit aufnehmen.

Den Verbrauch kann man bei 10kW Heizungen auf ca. 2,5 kg pro Stunde ansetzen. Pro Jahr kann im Mittel von ca. 1.500 kg Pellets ausgehen, die man für einen solchen Ofen verbraucht.

Ein 10 kw Ofen kann lt. Hersteller eine Fläche von ca. 100m2 beheizen. Der Gesamtwirkungsgrad eines Einzelofens liegt mit ca. 90 Prozent etwas unter dem einer Zentralheizung. Der Kaminanschluss des Ofens ist normalerweise auf einen Durchmesser von 150mm ausgelegt.

Ein Einzelpelletofen ist durchschnittlich in der Anschaffung teurer als ein herkömmlicher Scheitholzofen. Die Reinigung des Pelletofens ist auch etwas aufwändiger. Dafür bietet der Ofen allerdings viele energetische Vorteile. Vor allem ist die Verbrennung vergleichsweise schadstoffarm. Auch die Bedienung ist einfach und relativ leicht.

Wer eine komplette Wohnung heizen will, der sollte eventuell auf einen Pelletofen mit Wärmetauscher zurückgreifen. Vor allem wird der Kauf dieser Öfen dann gefördert.

Grundlage um überhaupt einen Pelletofen betreiben zu können, ist ein dafür geeigneter Kamin. Vorherige Kamine von Gasheizungen sind dies in der Regel nicht. Dazu muss man natürlich den Brennstoff lagern können.