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Pelletheizung

Hackschnitzelkessel

Der Hackschnitzelkessel wird in der Regel als Zentralheizungsanlage erstellt. Er wird jedoch mit Hackschnitzeln befeuert. Es handelt sich hierbei auch auch um einen Abfallstoff, jedoch sind Hackschnitzel nicht extra gepresst. Hackschnitzel fallen vor allem bei den Forstverwaltungen und Sägewerken an. Sie können dort direkt bezogen werden, manchmal auch über den Brennstoffhandel.

Hackschnitzel muss man großzügiger lagern. Da der Stoff nicht verdichtet ist, braucht er viel Lagerfläche. So benötigt man Hallen, Silos oder Lagerbunker. Die Räume müssen sehr gut belüftet sein, da Hackschnitzel zur Fäulnis neigen. Eine Lagerung in Räumen wie bei Pellets ist bei Schnitzeln nicht sinnvoll.

Bei ca. 20kw Heizleistung braucht man immerhin knapp 7 kg Hackschnitzel in der Stunde. Im Jahr kommen da dann gut über 10 Tonnen heraus. Das ist zwar von der Masse her nicht viel, aber es nimmt wesentlich mehr Lagerplatz in Anspruch als etwa Pellets.

Der Wirkungsgrad von Hackschnitzel Kesseln liegt bei ca. 90%. Der Kaminanschluss von den Anlagen liegt bei Durchmessern von 150mm und mehr. Die nötige Kaminhöhe und der Durchmesser müssen, abhängig von der Leistung der Anlage, vorher ermittelt werden.

Hackschnitzel sind relativ günstig zu haben. Wer selbst Holzerzeuger ist, kommt besonders günstig an den Rohstoff. Dafür sind die Heizungsanlagen relativ teuer. Man benötigt viel Lagerraum, die Verbrennung ist sehr aufwändig. Oft wird ein zusätzlicher Pufferspeicher zur Aufnahme überschüssiger Wärme notwendig.

Für kleinere Einheiten ist die Hackschnitel Anlage eher ungeeignet. Man plant sie eher für sehr großen Wohnanlagen und größere Gewerbeanlagen. Typisch wäre die Anlage in holzverarbeitenden Betreiben, wo die Hackschnitzel ohnehin anfallen. Je größer eine Anlage, desto sinnvoller. Wenn die Anlage über 30 kW konzipiert ist, ist die Hackschnitzel Anlage in der Regel wirtschaftlicher als die Pelletheizung.