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Pelletheizung

Betriebskosten und Wirtschaftlichkeit

Eine Pelletheizung ist in der Anschaffung in der Regel teurer als herkömmliche Gas-oder Ölheizungen gleicher Größe. Dafür sind die Betriebskosten insgesamt meist günstiger. Hinzu kommen noch mögliche Förderungsgelder für die Heizungen.

Ganz grob kann man sagen, dass die Pelletheizung umso wirtschaftlicher wird, je größer die Anlage ist. Der Grund hierfür liegt dann vor allem im günstigen Preis des Brennstoffes.

Je nach Größe und Ausführung des Pelletofen mit Kessel muss man ab 5.000 Euro rechnen. Der Endpreis für Komplettanlagen kann alles in allem bis durchschnittlich 20.000 Euro gehen. Als unverbindliche Orientierung könnte man sich an folgenden Werten orientieren:

  • Anlage 11.000€
  • Schornstein 1.100€
  • Installation 1.500€
  • Nebenkosten (Lager...) 1.400€

Die Deutsche Energieagentur (dena) gibt für einen Vier-Personenhaushalt folgende Richtwerte vor:

  • Solarthermie für Warmwasser (4 - 6 qm Kollektorfläche) 4.000 - 6.000 Euro
  • Solarthermie für Warmwasser und Heizungsunterstützung (10 - 18 qm Kollektorfläche) 8.000 - 12.000 Euro
  • Pelletheizung (9 kW Kesselleistung) 10.000 - 14.000 Euro
  • Erdwärmepumpe (9 kW Heizleistung) 16.000 - 20.000 Euro

Das macht die Pelletheizung in der reinen Anschaffung vergleichsweise teuer. Sie ist, über den Daumen, zweimal so teuer wie herkömmliche Anlagen. Was man vielleicht beachten sollte, ist die Stromaufnahme der Anlagen im Stand-By Betrieb, die sich, wie Tests ergaben, erheblich unterscheiden. So verbrauchen Geräte verschiedener Hersteller zwischen 3 und 18 Watt. Das ist schon erheblich.

Der höhere Anschaffungspreis kann sich aber durch die vergleichsweise günstigen Brennstoffbezugskosten, je nach Größe der Anlage, schnell amortisiert haben.

Was man bei Kauf vielleicht prüfen sollte: die Preise für die selben Anlagen können von Land zu Land unterschiedlich sein. Stellenweise werden Pelletofen in Österreich günstiger angeboten als in Deutschland. Bekannte Hersteller von Pelletofen sind zum Beispiel Paradigma, Windhager, Wagner, Buderus oder ÖkoFen