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Holzpellets

Die Herstellung

Pelletierung ist kein neuer Prozess. In der Futtermittelindustrie kennt man das schon lange. Im Prinzip heißt Pelletierung, man verdichtet einen Stoff in hohem Maß. Heraus kommen dann kleine, aber energiereiche Stücke.

Diese in Säge- oder Hobelwerken anfallenden Späne müssen bearbeitet werden. Falls der Rohstoff zu feucht ist, muss er zuerst getrocknet werden. Der Grundstoff zu Pelletierung sollte eine Feuchte von max. 14% haben. Sägemehl hat z. B. eine Feuchte von 50% und mehr. Ähnliches gilt für frisches Holz. Von daher ist dann eine Trocknung Voraussetzung.

Dann kommt der Rohstoff in Hammermühlen um ihn auf eine einheitliche Abmessung zu bringen. Danach wird der Stoff in einer Presse pelletiert. In dieser Presse wird der Rohstoff mit Wasserdampf auf einen idealen Feuchtegehalt gebracht (ca. 11 - 14%). Danach wird der Stoff einfach über Öffnungen herausgepresst und danach abgeschnitten. Dies ergibt die bekannten kleinen Pelletstäbchen. Nach dem eigentlichen Produktionsprozess muss das Pellet abkühlen. Es wird dadurch stabilisiert und erhält seinen Endfestigkeit. Die kleinen Stäbchen werden praktisch komplett durch das holzeigene Bindemittel Lignin (je nach Holz noch Harz) zusammengehalten. Manchmal werden Hilfsmittel wie Stärke oder Melasse zur besseren Bindung beigegeben.

Die Pressmatrize bestimmt den Durchmesser des Pellet. Er liegt normalerweise zwischen 6 und 8mm. Hinten kommt dann eine Stange heraus, die auf Stücke der gewünschten Länge geschnitten wird.

Pellets sind genormt. Maßgeblich ist in Deutschland die DIN 51731. Etwas detaillierter ist die ÖNORM. Viele Pellets sind nach ihr (M7135) genormt. Noch etwas härter geprüft wird nach der DIN plus.

Im Bereich der ÖNORM gibt es auch noch nachfolgende Normen, die zum Beispiel den Transport und die Lagerung von Pellets regeln. Das macht durchaus Sinn, denn ursprünglich gute Pellets könnten durch schlechten Transport oder schlechte Lagerung erheblich an Qualität verlieren (z. B. durch Feuchteaufnahme).