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Holzpellets

Umweltverträglichkeit

Die Verbrennung von Pellets ist grundsätzlich nicht schadstofffrei. Jede Verbrennung erzeugt Rückstände. Das ist immer so. Bei der Verbrennung entsteht zum Beispiel Wasserdampf, Kohlendioxid, Stickstoff, Asche und Staub. Dazu muss man noch weitere Stoffe zählen. Sie entstehen vor allem dann, wenn die Einstellung der Brenner nicht stimmt. Hier können Kohlenmonoxid, unverbrannte Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Ruß entstehen.

Was das immer wieder diskutierte CO2 angeht, so verhalten sich Pellets theoretisch neutral. Wird ein Kilo Pellet verbrannt, entstehen rechnerisch ca. 1,83kg CO2. Es handelt sich dabei jedoch um die Menge CO2, die zuvor von der Pflanze aufgenommen wurde und die beim Verrotten des Holzes ohnehin freigesetzt würden. Somit entsteht - rein rechnerisch - keine Anreicherung durch CO2. Dies unterscheidet Pellets von anderen fossilen Energieträgern. Holzpellets und deren Heizungen gelten insgesamt als schadstoffarm. Ein Plus beim Pellet ist, dass er praktisch rauchfrei und geruchlos verbrennt. Das Brennverhalten ist relativ schadstoffarm. Voraussetzung ist aber natürlich, dass die Qualität des Pellet gut ist. Pro Kilo Pellet entsteht bei der Verbrennung ein Aschegehalt von ca. 5 Gramm. Das ist niedrig.

Negativ auf die Umweltverträglichkeit wirken sich schlechte Qualitäten aus. So wurden für mindere Pelletqualitäten in der Vergangenheit gerne Wachse beigemengt, was sich negativ bei der Verbrennung auswirkt. Allerdings scheint sich die Qualität der Pellets auf einem höheren Niveau zu stabilisieren.

Hinsichtlich der CO2-Bilanz stehen die Pellets, wie eingangs erwähnt, gut da. Bei der Verbrennung entsteht soviel CO2, wie bei der Verrottung der gleichen Menge Holz entstehen würden. Somit verhalten sich Pellets bei der Verbrennung rein rechnerisch CO2-neutral - allerdings darf man dabei den energetischen Aufwand der Herstellung und Zulieferung nicht außer Acht lassen. Hier entsteht dann wieder CO2, womit eine neutrale Bilanz nicht zu erreichen ist, leider ist es ja auch so, dass Pellets nicht mehr nur aus Abfallholz hergestellt werden und darüber hinaus auch immer häufiger eben nicht aus heimischen Wäldern stammen. Öl und Gas haben aber dennoch einen CO2-Ausstoß, der um ein Vielfaches höher liegt.

Pellets stoßen weniger Schwefeldioxid aus als Öl, dafür aber mehr als Gas. Pellets stoßen aber mehr Ozon-Vorgängerstoffe aus als etwa Öl oder Erdgas. Dies wird von Fachleuten insgesamt aber als unproblematischer angesehen, da der Hauptausstoß im Winter erfolgt und somit nicht in die Ozonproblematische Sommerphase fällt. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Pellets bei der Verbrennung natürlich Feinstäube erzeugen. Bei ungenügender Filterung belasten diese die Umwelt.