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Holzpellets

Verfügbarkeit

Natürlich stellt sich, wie bei allen fossilen Brennstoffen, die Frage der Verfügbarkeit von Pellets. Man geht heute davon, dass Holzpellets praktisch unbegrenzt verfügbar sind. Das klingt zwar etwas übertrieben, kann aber durchaus so sein. In Deutschland ist fast die Hälfte der Landesfläche bewaldet. Man geht von ca. 11 Mio. Hektar Waldflächen aus. Das ist schon sehr viel. Jährlich geht man von einem Wachstum von ca. 60Millionen Tonnen Holz auf diesen Flächen aus. Der Verbrauch liegt momentan bei 40 Mio Tonnen. Man geht davon aus, dass die Pelletproduktion im Jahr auf maximal 1 Mio to. ansteigen könnte. Das hängt von der Preisentwicklung anderer Energiesektoren und deren Verfügbarkeit ab. Damit dürfte der Nachschub mit Pellets langfristig allein durch Abfälle aus Sägewerken gesichert sein.

Der Pelletmarkt befindet sich nach wie vor im Wachstum. Die Nachfrage nach dem Brennstoff Holz hat sich in den letzten Jahren erhöht. Von daher kann man ein Zurückgehen der Bezugskosten für Pellets eher ausschließen. Andererseits wirken sich die milden Winter und das größere Angebot durchaus positiv auf den Preis aus.

Der Markt muss sich erst noch mit der steigenden Nachfrage auseinandersetzen und die Bedarfe neu berechnen. So kam es zum Beispiel um 2006 durchaus zu Lieferengpässen, weil die Nachfrage aufgrund der hohen Preise von anderen Energieträgern sehr groß war. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass Pellets mittlerweile in vielen Ländern als Brennstoff der Zukunft gesehen werden und die Anschaffung dort gefördert wird. Dies setzt die Erzeuger unter Druck.

Man schätzt, dass die Produktionskapazität Anfang 2008 bei ca. 14 Millionen Tonnen Pellets weltweit liegt. Aufgrund der letzten beiden milden Winter war die Nachfrage nicht so groß wie erhofft. Dies sorgte für volle Lager, was sich insgesamt in einem leicht sinkenden bis stabilen Preis niedergeschlagen hat.